3.1 SWOT-Analyse

SWOT-Analyse Kommunikation

Stärken (Strengths)

  • Kirche mit einem reichhaltigen Kernangebot an Gottesdiensten | Kirchlichen Feiern | Seelsorge | …
  • Gottesdienste mit Labels machen Themen/Inhalte verständlich und bieten verschiedenen Zielgruppen passende & zeitgemässe Angebote, wie z.B. «Populäre Musik»
  • Innovativ: Gottesdienste und teilweise Jugendangebote mit Live-Stream & Podcast
  • Evangelische Gemeinde mit einem sehr umfangreichen Angebot an Dienstleistungen für alle Lebensphasen rund um die Kirche
    → Gemeinsames Leben & Erleben in der Gemeinde
  • Qualifiziertes gut ausgebildetes, erfahrenes Team: 4 Pfarrpersonen, Kinder- und Jugend-, Familien-, Jugend & Junge Erwachsene-, Erwachsene und Senioren-Ansprechpartner, breites Netzwerk
  • 200 engagierte & motivierte Freiwillige
  • Gute kirchliche Infrastruktur, konzentriert auf 2 Standorte. «Kirche Haldenbüel ist eine von überall sichtbare Perle im neubarocken Stil»
  • Gut strukturierte Website: übersichtlich gestaltet, zeigt auf Startseite das vielseitige Angebot mit einem Highlight, der Agenda und Berichten
  • Einsatz von Online-Medien und Social-Media
  • Einzigartig und innovativ: Das Gemeinschaftshaus Witenwis. Begegnungszentrum in Gossau/Mettendorf mit attraktivem bereicherndem Angebot
  • Witenwis → sBistro: Strahlkraft und Willkommenskultur des Bistros
    → wird auch von aussenstehenden Kirchgemeinden und der kantonalen Kirche wahrgenommen
    Einsatz von T-Shirt->schafft Identifikation
  • Kirchenbus als Service und Kommunikationsmittel
  • Schönes Pfarrhaus mit zeitgemässer Innenarchitektur «Räumlichkeiten mit Ambiente»

Schwächen (Weaknesses)

  • Die vielen Angebote und Dienstleistungen sind teilweise zu wenig bekannt oder werden zu wenig wahrgenommen oder wecken kein Interesse
  • Logo sehr traditionell und auf «Kirche» fixiert, symbolisiert «Kirche Haldenbüel»
  • Wiedererkennbarkeit der Kommunikationsmittel ist zuwenig gegeben «hauptsächlich bei Flyer/Broschüren»
    → kein einheitliches Erscheinungsbild
    → diffuses Markenbild
    → keine klare Herkunft/Identität
  • Teilweise kein einheitliches Wording
  • Teilweise sehr viele Inhalte auf Broschüren, Flyern
  • Angebote/Massnahmen sind teilweise nicht aufeinander abgestimmt (zeitlich, Kanäle)
  • Keine Social-Media Strategie
    → Fokus zur Zeit bei «Jugend & Junge Erwachsene»
  • Diakonische Leistungen werden zuwenig kommuniziert
  • Name «Gemeinschaftshaus Witenwis» wird nicht konsequent korrekt in Kommunikation angewendet
  • Schaukästen KGH Haldenbüel und Witenwis wirken etwas verstaubt und unattraktiv, die Standorte weisen eher tiefe Besucherfrequenzen auf

Chancen (Opportunities)

  • Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Wärme, persönlichen Kontakten und echtem Gemeinschafts-sinn in einer immer virtuelleren Welt nimmt zu
  • Durch attraktive und sinnvolle/sinnstiftende Angebote bleibt die Zugehörigkeit zur Kirchgemeinde attraktiv
  • Witenwis trifft diesen Zeitgeist und bietet Raum und Inhalt für gemeinschaftliche Erlebnisse & ist mit diesem Angebot einzigartig in der Region
  • Ökumenische und offene Angebote erreichen ein grösseres Publikum, erhöhen den Bekanntheits-grad und wirken sich positiv auf das Image aus
  • Angebote der Kantonalkirche (wie z.B. First Steps)
  • Netzwerke wie: Friedegg-Treff, Femme Family

Gefahren (Threats)

  • Anzahl Mitglieder: Tendenz abnehmend
    a) Demografisch durch Überalterung: grosser Anteil der Mitglieder ist 70+ D.h. mehr Mitglieder versterben, als dass Neue dazukommen
    b) Austritte von jungen Erwachsenen 25-30jährige (Einsparen Kirchensteuer, Sinn- und Glaubensfrage)
    c) Wechsel zu anderen Glaubensgemeinschaften
  • Kirche, Kirchgemeinde und Gesamtangebot wird hauptsächlich in Dialoggruppen wahrgenommen, die Angebote bereits nutzen:
    àrund 66% der Mitglieder nehmen Gesamtangebot wahr, den eigentlichen Kern machen nur rund 15% aus. (Kanton SG)
  • Abnehmendes Interesse am kirchlichen Angebot
  • Verstaubtes Image der Kirche
  • Andere Glaubensgemeinschaften wie FEG gewinnen an Attraktivität
  • Abnahme der Konfessionszugehörigkeit: 2018 im Kanton St.Gallen bei rund 21% (1970 bei rund 37%)
  • Zeitbudget der Dialoggruppen ist beschränkt durch:
    a) grosses und vielseitiges Freizeitangebot
    b) gestiegenen Anforderungen im Familien-, Schul- und Berufsleben